Willkommen auf unserem Leseblog




Auf diesem Blog stellen wir euch Bücher vor, die wir (Kleeblatt und Kerry) lesen werden bzw. die wir gerade gelesen haben.
Jedes Buch wird von uns mit Noten (Pfoten - siehe rechte Sidebar) bewertet, die nur unsere eigenen Meinungen wiederspiegeln.

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Dienstag, 21. Oktober 2014

[Rezension] Moses Wolff - Toni 02: Schrippenblues



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (15. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 344248099X
ISBN-13: 978-3442480999
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,4 cm

Inhalt gem. Goldmann:
"Die kommt eh nach a paar Wochen wieder. Was will die denn mit am Berliner? Allein die ganzen Verrückten in der Großstadt hält die doch ned aus." Doch so einfach ist es leider nicht ... Als sein geliebtes Tinerl nach Berlin abhaut – noch dazu mit einem nikolausbärtigen Schlumpfmützenträger – sieht der Wildbach Toni keine andere Möglichkeit, als ihr hinterherzureisen, um sie schleunigst zurück in die Berge zu holen. So nimmt er den nächstbesten Zug und stürzt sich mitten hinein ins urbane Abenteuer. Aber ein echter Bergmensch hat es im Großstadtdschungel gar nicht so leicht ...

Zum Buch:
Der Bergmensch Toni liebt sein Tinerl und alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Obwohl das Tinerl seine große Liebe ist, haben sie eine Vereinbarung getroffen, dass jeder tun und lassen kann, was er mag, solange der andere nichts davon erfährt. Damit laufen sie recht gut, bis das Tinerl dem Toni auf einmal einen Heiratsantrag macht. Der, völlig perplex, reagiert ganz anders als erhofft. Nach ein paar Tagen ist das Tinerl verschwunden, mit zwei Berlinern auf den Weg in die Hauptstadt.
Jetzt, wo sie nicht mehr da ist, merkt der Toni schon, dass sie ihm fehlt, also muss er sich selbst auf den Weg nach Berlin machen und sie suchen...

Das ist natürlich leichter gesagt, als getan, denn Tinerl geht weder ans Telefon, noch weiß er, wo sie stecken könnte und Berlin ist halt Berlin, etwas größer als sein Heimatdörfchen.

Aber Toni lässt sich nicht beirren, durch seine rundum kommunikative Art lernt er Menschen kennen, die ihm helfen, sein Tinerl zu finden. Aber es ist ein verdammt langer und beharrlicher Weg dahin.

Hat man im ersten Band "Der Wildbach Toni" schon seine Mühe und Not mit dem bayerischen Dialekt gehabt, so kann man sich als Leser in diesem Band austoben. Neben bayerisch findet man berlinerisch, sächsisch und anderes. Es gibt viele Stellen, die man sich mehrmals durchlesen muss, vorzugsweise laut, damit man wirklich versteht, was gemeint ist. Der Autor macht es einem nicht leicht.

Durch sein Verhalten ist der Toni für mich leider kein Sympathieträger. Obwohl er seiner Freundin hinterhergereist ist, um sie zu finden, ist er doch nicht abgeneigt, sich mit anderen Frauen zu vergnügen. Das hat mit Liebe so nun gar nichts mehr zu tun.

Der Autor Moses Wolff lässt seinen Protagonisten die verschiedensten Typen kennenlernen und bringt den Leser schon das ein oder andere Mal zum schmunzeln. Auch zeigt er ihm ein wenig von Berlin und der Leser hat das Vergnügen, dabei zu sein. 
Dass es in Berlin keine Semmeln gibt, sondern diese dort Schrippen heißen, muss er auch auf die harte Tour kennenlernen.

Dass in Berlin auch einige Dinge ganz anders laufen, als in den Bergen, lernt der Toni auch ganz schnell. Nicht alles findet er gut, wie die Autofahrer zum Beispiel, aber es gibt auch Dinge, die ihm gefallen.

Ein Bayer, der sich in Berlin durchboxt. Ein Buch mit Humor und zum Schmunzeln.


Bewertung:


Zum Autor:
(Text übernommen vom Goldmann-Verlag)
Moses Wolff, geb. 1969 in München, ist Autor, Schauspieler und Kabarettist. Er schreibt regelmäßig für das Satiremagazin Titanic und ist Mitveranstalter der erfolgreichen Münchner Lesebühne »Schwabinger Schaumschläger«. Moses Wolff wohnt in der Isarvorstadt in München.







Von Moses Wolff wurden gelesen und rezensiert:



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Den Goldmann-Verlag findet ihr auch auf Facebook 


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Lesung] Moses Wolff liest aus "Schrippenblues"

Es ist schon wieder ein Weilchen her, dass wir bei einer Lesung waren, so dass wir die Gelegenheit beim Schopfe fassten, als sich Moses Wolff in Berlin ankündigte.

     

Er stellte uns den 2. Teil um den Wildbach Toni vor.

Die Lesung fand im "The Dudes Delikatessen" in Kreuzberg statt. Eine wirklich urige Kneipe der etwas anderen Art.
Hier ein paar Bilder aus der Gastlichkeit.

 
Neben der Küche gleich der Baseballschläger für ungebetene Gäste und das Hackebeilchen auf dem Türrahmen.

Wisky, wohin das Auge sieht

Leider ging die Lesung mit einer Verspätung von ca. 45 min los, was natürlich nicht besonders gut ankommt, wenn der Wecker am nächsten Tag um 04:45 Uhr klingelt.

Aber nichts desto Trotz ging es dann irgendwann los. Moses Wolff nahm Platz und erzählte uns, dass er vor Jahren mal in Berlin gelebt hatte und wie es zu dem Titel des Buches gekommen war.

 
Moses Wolff plaudernd und lesend

Nach diversen Stellen, die er aus seinem Buch vorgetragen hatte, wirklich gekonnt, mit den jeweiligen Dialekten und verschiedenen Stimmen, durften wir noch ein paar kurzen Texten lauschen, die er ebenfalls vortrug, sehr zur Erheiterung des Publikums.

 
Nach dem Lesen gab es noch einen Trinkspruch? auf griechisch. Jedenfalls nahmen wir an, dass es ein Trinkspruch war, unser griechisch ist ein wenig eingerostet :-)

Im Anschluss das übliche Signieren und Posieren mit den Büchern.

 

Kleeblatt, die die Bücher beide gelesen hat, musste feststellen, dass es einfacher ist, zuzuhören, als die verschiedenen Dialekte zu lesen.

Der Abend war doch recht schnell vorbei, so dass wir nach einem kurzen Plausch mit Moses Wolff wieder den Heimweg antraten.



Montag, 20. Oktober 2014

[Rezension] Moses Wolff - Toni 01: Der Wildbach Toni



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (16. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 344247938X
ISBN-13: 978-3442479382
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,6 cm

Inhalt gem. Goldmann:
Das ist die alpine Apokalypse! In einem kleinen Dorf mitten in den Bergen wurde der Dorffrieden in Gestalt eines kleinen Fähnchens gestohlen. Die Harmonie der Bergwelt ist zerstört, das Dorf dem Untergang geweiht. Die Einheimischen gehen sich gegenseitig an die Gurgel, und der Bergführer Wildbach Toni hat bald keine Gäste mehr. Während er seinen letzten Schützlingen in einem mit waghalsigen Übungen und alpenländischen Weisheiten gespickten Seminar die Bergwelt näherbringt, stürzt er sich in die Suche nach dem Dieb. Denn: Der Dorffrieden muss gerettet werden.

Zum Buch:
Toni, genannt der Wildbach Toni ist nicht nur Bergführer in den Alpen, er führt auch Seminare auf dem Berg durch. Seine Kurse waren immer gut besucht, nur in letzter Zeit kamen immer weniger Touristen auf den Berg. 
Auch die allgemeine Stimmung im Örtchen ist merklich aggressiver und angespannter geworden, seit im vergangenen Jahr während der Kirchweih das Zacherl verschwunden ist. Das ist ein Fähnchen an einem Mast, der mitten auf dem Markt des Kirchweihfestes steht bzw. bis zum letzten Jahr stand. Das Zacherl ist wie das "Maskottchen" des Dorfes und sorgt allzeit für Friede und Ruhe im Dorf.
Eins ist klar, das Zacherl muss gefunden werden und der Toni hat auch schon einen Verdacht...

Obwohl hier ein klein wenig "ermittelt" wird, ist es kein Krimi, sondern ein Bergroman. Er spielt in den Alpen, wo der Wildbach Toni zu Hause ist. Er hat sich seinen Bergen verschrieben, könnte sich ein Leben ohne diese nicht vorstellen und möchte das auch gar nicht. Er lässt es sich gut gehen, Probleme, ein Mädel für die Nacht zu finden, hat er auch nicht. Es könnte also nicht besser für ihn laufen.
Er macht nicht nur mit den Touristen Führungen auf den Berg, er hält sich auch privat viel dort auf, findet dort seine Ruhe. Diese ist dem Dorf, in dem er lebt nämlich abhanden gekommen, jeder zankt mit jedem und alle sind irgendwie böse miteinander. Schuld daran ist das fehlende Zacherl.

Der Roman spielt nicht nur in Bayern, er ist auch total durchsetzt mit bayerischem Dialekt. Ich muss zugeben, dass ich mich damit recht schwer tue. Zwar gibt es zur Verständigung Fußnoten, die das bayerische eindeutschen, aber durch die Unterbrechungen ist der Lesefluss deutlich gestört, was mich zugegebenerweise genervt hat.
Viele Weisheiten lässt der Toni los, über die man schmunzeln kann.
Witzig fand ich die Erklärung, wie sein Namen entstand ist, da muss man erst einmal drauf kommen.

Die Liebe zur Natur und zu den Bergen ist auf jeder Seite zu spüren. Der Autor entführt den Leser und nimmt ihn mit auf den Berg und lässt ihn genauso die Aussicht genießen, wie den Toni und seine Touristen.

Mir ist schon bewusst, dass die Bayern recht gläubig sind, aber ehrlich gesagt, wurde mir das ein wenig zu oft in dem Buch mitgeteilt.
Auch die Story mit den Berggeistern fand ich ein wenig an den Haaren herbeigezogen, so dass ich mich mit dem Teil der Geschichte so gar nicht anfreunden konnte.

Ich habe lange überlegt, wie viel Pfötchen ich für dieses Buch vergebe. Eigentlich wären es für mich 3,5 Pfötchen, da wir aber keine halben vergeben, gilt der Grundsatz, im Zweifel für den Angeklagten, also 4 Pfötchen. 


Bewertung:


Zum Autor:
(Text übernommen vom Goldmann-Verlag)
Moses Wolff, geb. 1969 in München, ist Autor, Schauspieler und Kabarettist. Er schreibt regelmäßig für das Satiremagazin Titanic und ist Mitveranstalter der erfolgreichen Münchner Lesebühne »Schwabinger Schaumschläger«. Moses Wolff wohnt in der Isarvorstadt in München.







Von Moses Wolff wurden gelesen und rezensiert:



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Den Goldmann-Verlag findet ihr auch auf Facebook 


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Sonntag, 19. Oktober 2014

[Neuzugänge] der 42. KW 2014

Tja, was sollen wir sagen, wir können einfach nicht über unseren Schatten springen und Büchern, die sich bei uns eine sichere Zuflucht erhoffen, der Türe verweisen. Nein, schlimmer noch, wir reißen unsere Türen ganz weit auf, damit auch ja alle reinkommen und in Sicherheit sind, wobei wir diese Woche doch schon etwas zurückhaltend mit unseren Neuzugängen waren ^^

Kerrys Neuzugänge



Kleeblatts Neuzugänge

- Herrmann, Jutta Maria - Hotline 
- Beckmann, Mani - Moorteufel 
- Schmitz, Ralf - Schmitz' Häuschen 
- Myron, Vicki / Witter, Bret - Dewey und seine Freunde 
- Sund, Erik Axl - Schattenschrei 
- Janson, Brigitte - Winterapfelgarten 


Und, durfte evtl. sogar eines dieser Bücher bei euch auch in dieser Woche einziehen?

Wir wünschen euch einen schönen Sonntag
Kleeblatt und Kerry

Samstag, 18. Oktober 2014

[Rezenion] Kate Lord Brown - Das Sonntagsmädchen



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (15. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492305458
ISBN-13: 978-3492305457

Inhalt gem. Piper:
Immer sonntags öffnet die herrschaftliche Villa in Marseille ihre schmiedeeisernen Tore und wird zum Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle, die aus allen Ecken des Landes herbeiströmen. Auch der junge Maler Gabriel Lambert macht sich auf den Weg nach Südfrankreich. Doch es ist das Nachbarhaus, das ihn schon bald in seinen Bann zieht. Denn dort wohnt ein Mädchen, dessen Schönheit ihn vom ersten Augenblick an fesselt. Ein Mädchen, für das er alles zu tun bereit ist - koste es, was es wolle ...

Zum Buch:
Der Maler Gabriel Lambert lebt zurückgezogen und kann auf ein langes Leben zurückblicken.
Sophie Cass, eine Journalistin, deren Großtante Vita einst mit dem Maler zu tun hatte, versucht seit einiger Zeit, ein Interview mit dem Maler zu bekommen. Nach einigem Briefverkehr ist es dann endlich soweit. Ihr Ziel ist es, zu erfahren, was die beiden miteinander zu tun hatten...

Der Leser erfährt eine Geschichte, in der es nicht nur um den Maler Gabriel Lambert geht, der nach Marseille geht, um dort malen zu können, sondern es wird eine Geschichte erzählt von Liebe und Krieg.
Großen Anteil nimmt die französische Organisation ARC, die von dem Amerikaner Varian Fry geleitet wird. Deren Ziel ist es, bekannte und berühmte Künstler vor dem Hitlerregime zu schützen und sie außer Landes zu bringen. Es sind die Jahre 1940/41, in der dieser Roman spielt. Sie arbeiten im Verborgenen und können leider nicht allen helfen, denen sie gern helfen möchten.

Gabriel Lambert freundet sich mit Varian an und versucht dann später auch, die Ausreise zu erlangen.

Es ist schwer, dieses Buch zu rezensieren. Es spielt in einer Zeit, die mich lesungstechnisch nicht so interessiert. Leider gab es anhand des Klappentextes keinen Hinweis darauf, dass es sich in dem Buch um die Zeit des Hitlerregimes in Frankreich handelt, sonst hätte ich wahrscheinlich die Finger davon gelassen.

Von der Autorin hatte ich "Das Haus der Tänzerin" gelesen und war von ihrer Geschichte und ihrem Schreibstil sehr angetan. Von daher wollte ich auch das folgende Buch lesen, aber es wurde mir nicht leicht gemacht.
Durch die ersten 200 Seiten habe ich mich regelrecht kämpfen müssen, ich kam nicht in die Geschichte hinein.
Ich mag das Zusammenspiel von verschiedenen Zeitebenen, in denen eine Geschichte erzählt wird, aber in dieser gab es für mich keinen ersichtlichen roten Faden. Es war nicht zu erkennen, worauf die Geschichte hinauslaufen sollte und verwirrend geschrieben war sie auch noch. Mir ging nach 200 Seiten ernsthaft der Gedanke durch den Kopf, das Buch abzubrechen, aber ich habe mich dagegen entschieden.
Obwohl es ein wenig besser wurde, konnte mich die Handlung nicht wirklich packen.
Zugute halten muss man der Autorin, dass sie die geschichtlichen Ereignisse der damaligen Zeit und um die Organisation der ARC sehr gut recherchiert hat. Sie hat real existierende Personen mit fiktiven verknüpft, um diesen Roman zu schreiben.

Für historisch interessierte Leser, die sich mit der Arbeit der Organisation ARC vertraut machen wollen, ist das durchaus ein lesenswertes Buch.
Mich konnte es leider nicht überzeugen.  

Bewertung:





Zur Autorin:
(Text von Piper)
Kate Lord Brown wuchs in der malerischen englischen Grafschaft Devon auf. Nach ihrem Studium der Philosophiean der Universität Durham und am Courtauld Institute of Art war sie zunächst als internationale Kunstberaterin tätig und kuratierte in Europa und dem Mittleren Osten Sammlungen für Botschaften und Paläste. Später zog sie mit ihrer Familie nach Valencia und widmete sich dort dem Schreiben. Im Jahr 2009 war sie eine der Finalistinnen der »People´s Author Competition«, die vom britischen TV-Netzwerk ITV ausgerichtet wird.
Sie ist mit einem Piloten verheiratet und lebt heute mit ihrer Familie in Qatar. Ihr Debütroman „The Beauty Chorus“ wurde von den vielen Stunden inspiriert, die sie auf Flugplätzen in Großbritannien verbrachte. Sie verarbeitet darin die Erfahrungen von Piloten aus ihrer Familie während des Zweiten Weltkriegs. Ihr zweiter Roman über den Spanischen Bürgerkrieg, „Das Haus der Tänzerin“, zehrt von den Jahren, die sie in Spanien gelebt hat, und und ist ihr erster auf Deutsch erschienener Roman.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei dem Verlag 
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 16. Oktober 2014

[TTT] - Top Ten Thursday #178

Auch in dieser Woche mache ich wieder beim Top Ten Thursday, organisiert von Steffis Bücher Bloggeria mit.

http://buecher-bloggeria.blogspot.de/




Diese Woche lautet das Thema:

"
Deine 10 liebsten Autoren / -innen"

 

Puh, jetzt heißt es: Wer die Wahl hat, hat die Qual ^^


 

So, leicht war es diese Woche wirklich nicht, denn es gibt so viele gute Autoren, dass ich eigentlich gar nicht wusste, wo ich anfangen sollte.

Ich wünsche euch eine schöne Restwoche

Liebe Grüße

Kerry

Mittwoch, 15. Oktober 2014

[Rezension] Elisabeth Vollmer - Picknick in der Badewanne



Leseprobe



Eckdaten:
Verlag: Gerth Medien; Auflage: 1., Aufl. (März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3865919022
ISBN-13: 978-3865919021
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 8 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14 x 1,8 cm

Inhalt gem. GerthMedien:
So ist Familie: Wir leben und lieben, lachen und leiden, streiten und versöhnen uns, gehen uns auf die Nerven und genießen es danach wieder, nah beieinander zu sein. All das macht das Leben reich – und davon handeln auch die 24 Geschichten. Bestimmt erkennen Sie in den Alltagserlebnissen, verzwickten Situationen, Peinlichkeiten und besonderen Momenten ihr eigenes Familienleben wieder.
Jede Geschichte schließt mit einer Gesprächsanregung und einem Aktionsimpuls. Ideal für Familien mit Kindern im Alter zwischen 4 und 10 Jahren.
Dieses Buch macht Spaß und stärkt Familien. Mit zahlreichen s/w-Illustrationen.

Zum Buch:
Mit diesem Werk der Autorin Elisabeth Vollmer hält der Leser ein Buch in den Händen, das zum Vorlesen für die ganze Familie gedacht ist.

Im Mittelpunkt steht die FamilieSchreiber, mit Anke und Christian als Eltern und den drei Kindern Lena, Silas und Julia. Lena ist die Jüngste und geht noch in den Kindergarten, während die beiden anderen bereits Schulkinder sind.

Während der Geschichten begleiten wir die Familie in ihrem täglichen Tun, ob es Erlebnisse im Kindergarten sind, bei den Großeltern, im Urlaub oder einfach auch nur zu Hause.
Viele Geschichten haben Wiedererkennungscharakter, weil sie so typisch sind, dass sie sicher schon in jeder Familie vorgekommen sind.

Da gibt es eine Geschichte, in der erzählt wird, wie ein zotteliger Hund, vor dem die Kinder Angst haben, auf Silas und Lena zugeht. Obwohl auch Silas große Angst vor dem Hund hat, stellt er sich mutig vor seine kleine Schwester.

Andere Geschichten erzählen davon, was man gemeinsam machen kann und man bemerkt, wieviel Spaß es machen kann.
So bekommen die Kinder jedes Jahr zu ihrem Geburtstag ein besonderes Geschenk, einen Gutschein für einen ganzen Tag, den sie mit Mama oder Papa verbringen können. Das jeweilige Kind darf dann bestimmen, was an dem Tag gemacht werden soll.

Eine sehr schöne Idee, wie ich finde. Ebenso gefallen hat mir die Idee mit dem Familienbuch. Für jedes Jahr hat die Familie ein Buch, in dem sie alles aufschreiben, was sie so erlebt haben und was ihnen gefallen hat. Tickets, Einladungen, kleine Schätze werden dort ebenso verewigt.

Sehr schöne Geschichten findet man in dem Buch. Probleme, die auftreten, werden ausdiskutiert oder gemeinsam Lösungen gefunden. Es wird sich gegenseitig geholfen und man merkt an den Geschichten, wie lieb sich die gesamte Familie hat.

Im Anschluss an jede Geschichte findet man noch jeweils eine Frage zur Geschichte, stehen Gedanken für ein gemeinsames Gespräch mit den Kindern und Aktionsideen.

Es sind wunderbare Geschichten, die man hören, lesen und mit den Kindern gemeinsam diskutieren kann.
Auch wenn einige von ihnen christlich angehaucht sind, haben sie mir sehr gut gefallen.

Ein Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle.


Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen von GerthMedien)
Elisabeth Vollmer ist Religionspädagogin und Kinderbuchautorin sowie seit vielen Jahren Mitglied im freien Redaktionsteam der Zeitschriften "Joyce" und "Family". Sie ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag


bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt