Willkommen auf unserem Leseblog




Auf diesem Blog stellen wir euch Bücher vor, die wir (Kleeblatt und Kerry) lesen werden bzw. die wir gerade gelesen haben.
Jedes Buch wird von uns mit Noten (Pfoten - siehe rechte Sidebar) bewertet, die nur unsere eigenen Meinungen wiederspiegeln.

Sie sind ein Verlag oder Autor und suchen Rezensenten für Ihre Werke? Wir freuen uns, wenn Sie uns fragen. Unsere Kontaktdaten finden Sie unten im Impressum

Freitag, 22. Mai 2015

[Rezension] Pebby Art - Auf und weg!


Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 76 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (9. November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1493558994
ISBN-13: 978-1493558995
Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 0,5 x 22,9 cm

Inhalt gem. Amazon:
Emmas Papa hat die Familie verlassen. Und Auf und weg! sind dann auch Emma und ihr lebendig gewordenes Stoffpferd Floh. Im Räuberwald sind die beiden gelandet und das Abenteuer beginnt. Doch während Floh hier nach Emmas Papa sucht und zusätzlich noch gerne einen Schatz finden würde, sucht Emma aus einem ganz anderen Grund den Schutz des Waldes auf. Sie versteckt sich dort, denn sie ist sicher, dass auch ihre Mama sie verlassen wird. Da haut sie lieber selbst ab.
Unheimlich wird es, als sie merken, dass sie nicht die Einzigen sind, die sich im Räuberwald herumtreiben …

Zum Buch:
Emmas Eltern haben sich getrennt.
Nicht unüblich, gibt sich Emma die Schuld, dass ihr Papa gegangen ist. Jetzt sieht es so aus, als würde ihre Mutter sie auch nicht mehr haben wollen, deshalb soll sie zur Oma gehen.
Ihre einzige Stütze ist Floh, ihr plüschiges Spielzeugpferd, das plötzlich reden kann und lieber Heinz heißen würde.
Gemeinsam machen sich beide auf den Weg, um Papa zu suchen und erleben Abenteuer...

Ein schweres Thema, die Trennung der Eltern. 
Wie bringt man es den Kindern bei und wie erleben sie diese Situation, die für sie völlig neu und schlecht beherrschbar ist?

Die Autorin Pebby Art hat sich dieses Themas angenommen und für Kinder eine altersgemäße Geschichte geschrieben. Gleichzeit dazu hat sie das Buch mit eigenen Illustrationen aufgepeppt.

Emma, die die Tatsache hinnehmen muss, dass ihr Papa jetzt woanders wohnt, kommt schwer mit der Situation klar. Ihre Freundin merkt nicht, dass sie etwas bedrückt und so hat sie niemanden, mit dem sie darüber reden kann. Die Eltern kommen dafür nicht in Frage, denn die haben das Dilemma ja verursacht. Nur leider haben sie vergessen, darüber auch mit Emma zu reden, damit diese es verstehen kann.
Sie hat nur Floh, ihr Pferdchen, das durch ihre Tränen zum Leben erweckt wurde. Es hilft ihr in der schweren Zeit und spricht mit ihr. Von ihm fühlt sich Emma verstanden.
Sie landet mit ihm im Wald und erlebt dort so einiges, wird von ihrem eigentlichen Kummer ein wenig abgelenkt.

Das Buch ist sicherlich in erster Linie an die Zielgruppe gerichtet, die es auch betrifft, Trennungskinder. 
Die Autorin macht es dem Leser leicht, an dem Gefühlsleben und den Gedanken von Emma teilzunehmen, sie aus der Sicht eines Kindes zu erleben.
Es zeigt deutlich, dass nicht alle Entscheidungen über die Köpfe der Kinder gemacht werden sollten. Zumindest sollte man die Gelegenheit nutzen und es ihnen erklären, sonst suchen sie sich ihre eigenen Erklärungen, die mit der Realität so gar nichts zu tun haben.
Sehr einfühlsam geht die Autorin das Thema an und regt nicht nur die Kinder zum nachdenken und überdenken an.

Das Buch ist mit einfachen Worten geschrieben, kindgerecht für die Alterklasse der Schulanfänger. Es ist mit großer Schrift gedruckt, so dass es sich nicht nur zum Vorlesen bestens eignet, sondern auch zum selbst lesen.
Kinder lesen eine Abenteuergeschichte und nehmen gleichzeitig wichtige Informationen auf.

Ein ausgesprochen gelungenes Buch, das sich nicht nur an Trennungskinder richtet, sondern das es einfach Wert ist, von allen gelesen zu werden.
Ich empfehle es sehr gern weiter.

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen von Amazon):
Pebby Art liebt humorvolle und spannende Geschichten. Und es begann damals, als sie noch die Grundschule in Ibbenbüren besuchte, dass sie das Schreibfieber packte und sie dazu brachte, ihre Katze in einer Geschichte zu verarbeiten. Etwas später war der Hund ihrer Freundin dran. 
Mittlerweile verhilft sie auch fremden Tieren zu liebevollen Charakterzügen, selbst Stofftieren haucht sie Leben ein, so geschehen in "Auf und weg!" und in "Klausmüller - Ein Esel sucht ein Pferd". In ihrem Werk "Lieber Gott, wo steckst denn du?" machen sich zwei Hamster auf die Suche nach dem lieben Gott. 
Pebby Art hat ein literaturwissenschaftliches Studium absolviert. Sie hat ein Zertifikat der Axel Andersson Akademie aus Hamburg für die Belegung des Belletristikkurses. Da sie zusätzlich gerne den Zeichenstift schwingt, hat sie auch noch einen einjährigen Kurs zum Comic- und Karrikaturzeichnen absolviert. So sind sämtliche Zeichnungen ihrer Bücher ihrer Zeichenfeder entsprungen. 
Pebby Art ist verheiratet, hat drei Kinder, ein Pferd und eine Katze (zum Bedauern des jüngsten Sprosses und zur Freude der Katze hat sie keinen Hund). 
Und damit das Schreibfieber im Umlauf bleibt und auch der Zeichenstift nicht zu kurz kommt, unterstützt sie als Dozentin Schreib- und Zeichenbegeisterte.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin 




bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Mittwoch, 20. Mai 2015

[Lucky] Ich bin 3

Hallo ihr Lieben,

also heute habe ich das Wort hier.

Wer ich bin?
Ich bin Lucky und das einzige Mädchen unter den 4-beinigen und fusseligen Mitbewohnern des lesenden Katzenpersonals.
Und ich bin jetzt schon 3 Jahre alt und solange bin ich auch bei meinem Frauchen und bei meinem Tommy, den ich ganz doll lieb habe.

Lucky

Es ist so schön hier, man wird verwöhnt nach Strich und Faden und ich kann mir immer Streicheleinheiten holen, wenn ich will. Aber ich bin eine Diva und will natürlich nicht, wenn mein Frauchen es will. So geht das nicht, ich musste ihr von Anfang an zeigen, wer hier das sagen hat. Selbst Tommy musste ich das sagen, aber den hatte ich eh nach ein paar Tagen um die kleine Kralle gewickelt und das kann ich noch immer gut.

Ich mit meinem Tommy, den ich voll im Griff habe

Geburtstag feiern macht Spaß, da gibt es auch ganz viele Geschenke. Wollt ihr mal gucken, was es so gibt?. Ich habe gestern schon mal geguckt, ob mein Frauchen auch das richtige gekauft hat. Hat sie natürlich. Dreamies gehen immer, die passen auch zwischendurch gut in meinen kleinen Magen.

Immer muss Tommy alles beriechen

Also den Kratzbaum habt ihr ja schon bei Tommys Geburtstag gesehen, den müssen wir uns teilen, demnach ist er auch mein Geburtstagsgeschenk. Ich war schon mutig und bin ein wenig herumgeklettert, so ganz unten, aber Tommy war noch gar nicht darauf.


Auch unser Ersatzpersonal hat sich nicht lumpen lassen und mir was zum Geburtstag besorgt. Guckt mal, sind die Näpfe nicht allerliebst? Sehen aus wie Tommy und ich :-)

Kerry weiß, was Katzen mögen

Da hat man doch gern Geburtstag, oder? Ich liebe es, weil man da immer lecker Sachen bekommt und auch sonst so. 

Hier zeige ich euch noch ein paar Bilder vom letzten Jahr und ja, ich weiß, dass ich nicht auf den Tisch darf :-)






War schön, dass ihr da gewesen seid.
Bis zum nächsten Jahr
Eure Lucky

Montag, 18. Mai 2015

Jamies 10. Geburtstag

Es ist soweit, heute werde ich, der Jüngste aus Kerrys Bunde, 10 Jahre alt. Ach ja, ich bin´s, der Kampf-Kuschel-Kater Jamie ^^

ich bin eher der "gemütliche" Kater-Typ

Das Personal sagt, dass heute ein ganz besonderer Geburtstag ist, irgendwas von wegen Zweistelligkeit oder einem Jahrzehnt. Aber ehrlich, mir ist das eigentlich ziemlich egal, für mich ist nur wichtig, dass ich meine Kuscheleinheiten bekomme, Futterchen natürlich (ganz wichtig) und die Snacks natürlich nicht zu kurz kommen, aber da passt das Personal schon auf. Mein Personal sagt immer, ich bin ein ganz ein lieber Kater mit einem wunderschönen Lakritznäschen. Ich glaube, die hat mich ganz doll lieb und weil ich sie auch ziemlich gut leiden kann, darf sie jeden Abend unter meiner Bettdecke mit schlafen und in meinem Bett - zum Glück ist das Bett groß genug für uns alle ^^

Ihr wisst ja sicherlich, was mit das Schönste an Geburtstagen ist, oder? Richtig, die Schenkis.

meine Schenkis

Von meinem Ersatz-Personal bekomme ich diese leckere Malt-Soft-Paste - ich hab diese Pasten unheimlich gern, denn ehrlich, die sind einfach zu lecker und das Personal meint, dass diese Malt-Paste für mich am besten geeignet ist zum "Naschen", denn irgendwie werde ich die Haare aus meiner Fellpflege nicht immer so leicht los, wie sie es sich wünscht. Von meinem Personal bekomme ich dieses "Feliway". Nun ja, was soll ich sagen. Ich weiß ja, dass der Angel etwas Angst vor mir hat (der hat einfach noch nicht gelernt, dass ich wirklich ein ganz lieber bin) und wenn er dann etwas "keksig" zu  mir wird, werde ich auch "keksig", denn obwohl ich ein sehr friedliebender Kater bin, lasse ich mir nichts gefallen!!! Nun ja, das Ganze endet dann ab und an in einer Keilerei und wenn Charlie da auch noch mitmischt, wird es dem Personal deutlich zu viel, weil sie Angst hat, dass wir uns mal wirklich was tun. Von daher gibt es jetzt diesses Feliway, damit wir alle etwas entspannter werden, wobei hier anzumerken ist, dass der Angel und ich uns schon deutlich besser verstehen, aber das Personal sagt - da geht noch mehr.

Eigentlich sollte ich noch ein Geschenk von meinem Personal bekommen, doch sie meinte, darauf muss ich noch warten, weil die Post streikt - das finde ich total doof. Aber mein Personal hat mir schon mal ein Bild davon gezeigt und ich muss sagen, ich bin schon sehr gespannt.

eine neue Spielangel für mich

So, ich werde mal zusehen, was mir das Personal heute zum Frühstück kredenzen wird - ich hoffe doch, es wird was standesgemäßes sein, aber das wird schon ^^ und dann werde ich sie zur Arbeit jagen, einer muss ja das Geld verdienen, damit die Futter-/Snack-/Spielzeugversorgung hier weiterhin gesichert wird, denn wie sagt das Personal immer: Sie ist hier nur das Personal und hat dafür zu sorgen, dass es ihren Gottheiten gut geht. 

Aber eines sage ich euch, wenn sie heute nach Hause kommt, will ich unbedingt noch geknuddelt werden und das nicht nur ein Bisschen, sondern so richtig lange und ausgiebig mit Kraulen & Co.


Jamie

Sonntag, 17. Mai 2015

[Neuzugänge] der 20. KW 2015

Auch diese Woche darf ich (Kleeblatt) wieder eine Soloeinlage bringen. Kerrys SuB blieb wieder stabil, wogegen meiner etwas anstieg. Durch den Muttertag kam doch das ein oder andere Buch unverhofft in meinen Besitz.
Meine Kinder wissen eben, womit sie Mutter eine Freude machen können :-)

Und das sind sie nun, die neuen Bücher der letzten Woche:

Kleeblatts Neuzugänge:
- Vettori, Simona - Mein Café del Sur 
- May, Frida - Elfie Ruhland 03: Mord ahoi 
- Roberts, Nora - O'Dwyer 03: Wege der Liebe 
- Neville, Stuart - Belfast 02: Blutige Fehde 
- Schacht, Andrea - Die Gefährtin des Vaganten 




Kennt ihr bereits eines der neuen Bücher bzw. habt ihr sogar schon eines von ihnen gelesen?
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und ein tolle Woche, die ja glücklicherweise nicht so lang ist.

Kleeblatt

Freitag, 15. Mai 2015

[Rezension] Brigitte Jacobi - Schwiegermutter all'arrabbiata








Eckdaten:
Broschiert: 272 Seiten
Verlag: Marion von Schröder (8. Mai 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 354771205X
ISBN-13: 978-3547712056
Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 3,5 x 20,6 cm

Inhalt gem. Ullstein:
Ein Hilferuf per SMS erreicht Henrike an einem ohnehin schrecklichen Tag. Ihre berühmten Glücksschweinchen aus Marzipan soll es bald nicht mehr geben. Der Pachtvertrag ihrer Lübecker Manufaktur wird nicht verlängert. Und nun auch noch diese Nachricht von ihrem Freund Dario: »Bin entführt worden. Bitte komm!« Kurzerhand macht sich Henrike auf die weite Reise nach Kalabrien, wo zwei Familien nach Vendetta schreien, Dario verschwunden bleibt und sein älterer Bruder ganz und gar unangemessene Gefühle in Henrike auslöst. Bis Mamma Lucia eingreift und Henrike zeigt, wie eine italienische Mamma den Laden schmeißt.

Zum Buch:
Auch das noch. Es reicht nicht, dass Dario auch nach 4 Jahren Beziehung immer noch allein nach Hause ins ferne Italien fährt, nun bekommt Henrike, seine Freundin, auch noch einen Hilferuf per SMS von ihm. Er wäre entführt worden und sie möchte doch bitte kommen.
Kurzer Hand schnappt sie sich ihren Vater, der so gar nicht davon erbaut ist, mit ihr nach Italien zu fahren und sie das auch deutlich wissen lässt, und macht sich mit ihm auf den Weg.
Dort angekommen, muss sie feststellen, dass ihre künftige Schwiegermutter weder davon weiß, dass er entführt wurde und von einer Freundin gleich gar nicht. Das kann ja heiter werden, was soll sie nur tun.
Nur Darios älterer Bruder Massimo scheint Kenntnis von ihr zu haben, ist aber auch nicht gut auf sie zu sprechen. Für ihn ist sie der Grund, warum Dario nicht wieder nach Italien kommt und ihm auf ihrem Landgut zur Hand geht. 
Auch wenn er böse auf sie ist, sie kann sich ihm nicht entziehen, zu sehr ähnelt er Dario und wegen dem ist sie ja eigentlich nach Kalabrien gekommen.
Wo steckt er nur und welche Anziehungskraft strahlt Massimo auf sie aus? ...

Ein herrlich humorvoller Roman der Autorin Brigitte Jacobi. Die Zusammenführung der chaotischen Henrike und ihrem Vater, dem Hygienefanatiker, mit einer italienischen temperamentvollen Mamma Lucia und ihrer Familie ist einfach nur gelungen.
Schon allein die Anreise von Henrike und ihrem Vater setzte mir ein Grinsen ins Gesicht.
Hoimar, Henrikes Vater, hat einen gewaltigen Tick, was die Hygiene angeht. Kontakt zu anderen Menschen ist ihm unangenehm und für die Reise kauft er Unmengen von Reinigungsmitteln, die selbstverständlich mitmüssen. Da sie die Fahrt mit dem Auto machen, da beide sich weigern, ins Flugzeug zu steigen, wechseln sie sich mit dem Fahren ab. Nur Hoimar gedenkt auf der Hinreise, zwischendurch ein paar kleine Zwischenstopps einzulegen, um sich ein paar Sehenswürdigkeiten anzusehen. Henrike flippt fast aus, als sie das mitbekommt, denn sie befürchtet, sie würde zu spät zu Dario kommen.
Während Hoimar in Italien einschlägt wie eine Bombe, so, dass sich zwei Frauen der Familie um ihn bemühen, bekommt Henrike keinen Fuß auf den Boden.
So sieht sie sich genötigt, allein auf die Suche nach Dario zu gehen, wenn sie schon keinerlei Unterstützung bekommt.

Dass Italienerinnen Temperament besitzen, dürfte die Autorin wissen, denn sie lebt ebenfalls in Italien. Mamma Lucia, die Mutter von Dario hat Temperament und das zeigt sie bei jeder Gelegenheit. Es ist schwer für Henrike, dem etwas entgegenzusetzen.
Henrike ist verwirrt, liebt sie doch Dario und vermisst ihn. Wie kann es dann sein, dass sie für seinen Bruder Massimo ebenfalls Gefühle entwickelt. Eine verfahrene Kiste.

Brigitte Jacobi nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Fahrt nach Kalabrien. Nach einem chaotischen Beginn der Reise, Unterbrechungen auf der Hinfahrt und dem Aufeinanderprallen von zwei Welten lässt sie den Leser teilhaben an der Auseinandersetzung mit Mamma Lucia und ihrer Familie.

Ein wenig gestört hat mich Henrikes Tick, dem Gefühl, hüpfen zu müssen. Das erschien mir ein wenig weit hergeholt, zumal sie in den unmöglichsten Situationen dieses Gefühl übermannte. Das konnte ich so gar nicht nachvollziehen. 

Aber alles in allem hat man mit dem Buch ein temperament- und humorvolles Buch in der Hand, das zumindest ich grinsend gelesen habe. Ich fühlte mich gut unterhalten und habe mich köstlich amüsiert. 
Mit dem Ende wurde ich ein wenig überrascht, denn damit hätte ich tatsächlich nicht gerechnet.


Bewertung:



Zur Autorin:

(Text von Blanvalet)
Brigitte Kanitz, Jahrgang 1957, hat nach ihrem Abitur in Hamburg viele Jahre in Uelzen und Lüneburg als Lokalredakteurin gearbeitet. Die Heide und ihre Menschen hat sie dabei von Grund auf kennen- und lieben gelernt. Sie tanzte auf Schützenfesten, interviewte Heideköniginnen, begleitete einen Schäfer mit seinen Heidschnucken über die lilarote Landschaft und trabte mit der berittenen Polizei durch den Naturschutzpark rund um Wilsede. Inzwischen lebt und schreibt sie in Italien.





An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag 
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. 

Von Brigitte Kanitz / Janson / Jacobi wurden gelesen und rezensiert:


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 14. Mai 2015

[Rezension] Annette Behr / Maren Schaffner - Katzen und ihre Zweibeiner



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
Verlag: Steffen Verlag; Auflage: 1 (26. August 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3941683381
ISBN-13: 978-3941683389
Größe und/oder Gewicht: 18 x 1,2 x 18,2 cm

Inhalt gem. Steffen:
Als hätten Katzen es nicht schon immer gewusst – Menschen sind einfach sonderbare Geschöpfe. Sie kraulen genüsslich das Vierbeinerfell, um sich selbst tagtäglich bis auf die geschundene Haut an Beinen, Armen oder im Gesicht zu rasieren. Paula und Lilly lieben ihre Zweibeiner trotzdem und das nicht nur wegen des guten Futters und der Streicheleinheiten. Die Riesen sind einfach lustig, wenn sie aus Milch Wolken schlagen, das neue Jahr mit albernen Hütchen auf dem Kopf und Tischbomben begrüßen oder wenn sie sich aus einem sprechenden Kasten von Stimmen in Stimmung bringen lassen, was als Meditation bezeichnet wird. Ein inspirierendes Katzen-Brevier für zweibeinige Vierbeiner-Freunde!

Zum Buch:
Katzen sind individuelle Lebewesen und lassen es sich gern nach Möglichkeit bei ihrem Personal bzw. Zweibeiner gut gehen.
So auch Paula und Lilly, zwei Katzendamen, die gern ihre Zweibeiner beobachten und ihre Meinung dazu abgeben.

So haben sie ihre eigene Meinung zu den bereitgestellten Körbchen, die katzengerecht sind. Wissen denn ihre Zweibeiner nicht, dass es sich in frisch gewaschener Wäsche oder im Bett viel besser schläft?
Auch eine Beschwerde über das Ungetüm, das regelmäßig in der Wohnung seine Arbeit tut, laut ist und auch schon mal den Lieblingsschuh aus Filz von Paula auffrisst, bleibt dem amüsierten Leser nicht erspart.
Gar nicht verstehen können die Miezen, wenn ihre Zweibeiner bunte Bälle aufhängen und sie nicht damit spielen dürfen. 
Genauso wenig ist zu verstehen, dass sie es lieben, Lilly und Paula zu streicheln und durch ihr schönes weiches Fell mit den Händen zu fahren und sie selbst entfernen alle Haare an den Beinen und unter den Armen. Was für eine verrückte Welt, denken sich die beiden. 

Es gibt viel interessantes und unterhaltsames zu lesen. In kurzen Geschichten erfährt man als Leser das ein oder andere, beispielsweise wie Lilly und Paula zu ihren Namen kamen.

Aber auch die Entwicklung der Technik geht nicht ganz spurlos an den Katzen vorbei. Wo früher ihr Zweibeiner Papierknöllchen zerknüllt hinter sich geworfen hatte und sie damit durch die gesamte Wohnung toben konnten, bleibt das heute aus, denn aus der Schreibmaschine wurde ein Computer, sehr zum Leidwesen der beiden. 

Diese und noch viele andere Erlebnisse von Lilly und Paula kann man in dem Buch lesen. Ich habe sie schmunzelnd genossen und dabei an meine beiden Katzen gedacht und des öfteren bestätigend mit dem Kopf genickt.

Die Geschichten sind mit wunderschönen Grafiken versehen, die es einfach nur Spaß macht, anzusehen. Den beiden Katzen Lilly und Paula steht der Schalk schon im Gesicht geschrieben, grinsend und frech, wie sie sind.

Ein fantastisches Buch über Katzen und ihre Zweibeiner, voller Witz und Humor aus der Sichtweise von Lilly und Paula.
Viel zu schnell hat man das Buch ausgelesen, denn mit nur 63 Seiten ist man bald schon durch damit.
Ich habe mit einem Dauergrinsen das Buch gelesen und mir so meine Gedanken gemacht.

Es ist ein Buch, das ich nicht nur Katzenliebhaber empfehle.



Bewertung:
Zu den Autorinnen: 
(Text übernommen vom Steffen-Verlag)

Annette Behr:
Annette Behr ist Zeitschriftenredakteurin mit pädagogischer und tiermedizinischer Ausbildung. Als freie Journalistin schreibt sie neben medizinischen Themen gerne über Kinder, Katzen, Natur und Umwelt. Annette Behr lebt in Berlin.

Maren Schaffner:
Maren Schaffner wurde in Hamburg geboren und studierte an der Kunstschule Alsterdamm bei Gerd F.G. Setzke Gebrauchsgrafik. Nach einigen Jahren bei einer Hamburger Werbeagentur begann sie 1965 ihre Arbeit als freischaffende Malerin und Grafikerin. Maren Schaffner lebt in Schleswig-Holstein und ist für namhafte Verlage und Magazine tätig. Ihre Werke werden in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt.


Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Mittwoch, 13. Mai 2015

[Rezension] Manuela Martini - Vamos a la playa



Leseprobe




Eckdaten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 861 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 192 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verlag: MARTINIeBOOKS; Auflage: 2 (18. September 2014)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00NPTL8LS

Inhalt gem. Amazon:
Wäre es nicht großartig, am Meer in der Sonne Bücher zu schreiben? Mal in einem anderen Land zu leben? 
Vor sieben Jahren ist die Krimischriftstellerin Manuela Martini mit ihrer Lebensgefährtin, drei Kartons und zwei Taschen in einem kleinen Opel von München nach Andalusien aufgebrochen, um genau das zu tun. 
Doch erst mal erwartet sie an der Costa del Sol monatelanger sintflutartiger Regen. Der Ort ist ganz anders als im vergangenen Sommer, mit der Arbeit geht es gar nicht voran – und schlafen kann sie in der quirligen Altstadt auch nicht mehr ... Überhaupt, es scheint die völlig falsche Entscheidung gewesen zu sein.

Zum Buch:
Wer kennt sie nicht, die Momente, wo man alles hinschmeißen möchte und einem Gedanken über das Auswandern kommen. Den einen würde es gern in andere Kontinente ziehen, den anderen zieht es in ein europäisches Land.
Manuela Martini und ihre Lebenspartnerin Simona erfüllen sich diesen Traum.
Die beiden Frauen wagen den Schritt und ziehen nach Spanien, nach Andalusien.
Sie stellten während eines Urlaubes fest, dass es genau das ist, was sie wollen. Die Gegend gefiel ihnen und die Lebensart der Menschen dort sowieso.

Manuela, die Autorin ist, kann überall schreiben, da ist es egal, wo sie wohnt. Ihre Frau Simona ist Physiotherapeutin, gab ihre Praxis auf, packte ihre Behandlungsbank ein und los ging es in einem alten Opel.

In Spanien angekommen, fehlt die Sonne. Es regnet und nicht zu knapp. Sie lernen beide ein anderes Spanien kennen als das, was sie aus dem Urlaub kennen.
Die ersten Hürden müssen genommen werden. Eine Wohnung zu bekommen, kann doch nicht so schwer. Oh doch, kann es, denn man benötigt den N.I.E.-Schein. Ich hielt diesen Schein erst für einen Scherz, als ich davon gelesen habe, aber in Spanien geht ohne dem nichts. Keine Wohnung, kein Telefon, Gas für den Ofen? - natürlich nicht.

Der Leser ist von Anfang an mit dabei, wenn es für Manuela und Simona heißt, Fuß in Spanien zu fassen. Auch mit der Sprache hapert es noch ein wenig, denn nach nur einem Spanischlehrgang ist man nicht wirklich der Sprache mächtig.
Aber die beiden kann nichts erschüttern, sie beißen sich durch.

Die Autorin beschönigt nichts und lässt den Leser sowohl an Erfolgen wie auch an Misserfolgen teilhaben. Ganz profane Dinge müssen gestemmt werden, z.B., für welchen Friseur entscheide ich mich?
Sie finden Freunde und richten sich dort ein. Nach einigen Umzügen sind sie auch endlich soweit, dass sie einen Garten ihr eigen nennen können und das bedeutet, Simona kann sich endlich den lang gehegten Wunsch nach einem Hund erfüllen. Natürlich wird es nicht der gewünschte und es bleibt auch nicht bei nur einem Hund.

Humorvoll, aber auch nachdenklich berichtet Manuela Martini von ihrem Ankommen in Spanien. Es ist schon bewundernswert, wie die beiden sich dort einrichten und auch beruflich Fuß fassen.
Ihre Ängste und Sorgen, die sie während der ganzen Zeit beschäftigen, kann man sehr gut nachvollziehen, denn wen lässt es schon kalt, wenn man alles hinter lässt und völlig neu in einer fremden Umgebung anfangen will.

Als wirklich allerletzte Option haben sie ja noch immer, wieder zurück nach Deutschland zu gehen. Aber sie sind sich einig, das ist für sie keine Option.

Ich habe die beiden sehr gern begleitet, wäre aber bei einigen Gelegenheiten sehr gern live dabeigewesen. Ein aufregendes Abenteuer haben sie gemeistert und es ist wahrscheinlich noch nicht zu Ende.

Von der Autorin Manuela Martini hatte ich noch nie etwas gelesen und wurde richtig überrascht, wie viel sie schon veröffentlicht hat, was völlig an mir vorbei gegangen ist. Das muss ich nachholen, denn mit ihrem Schreibstil hat sie mich bei diesem Buch schon überzeugt.

Ein wunderbares, unterhaltsames Buch von zwei Frauen, die auszogen und in der Fremde eine Heimat fanden.
Ich empfehle das Buch sehr gern weiter. 


Bewertung:
Zur Autorin: 
Manuela Martini über sich selbst: HIER



Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin



bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt