Willkommen auf unserem Leseblog




Auf diesem Blog stellen wir euch Bücher vor, die wir (Kleeblatt und Kerry) lesen werden bzw. die wir gerade gelesen haben.
Jedes Buch wird von uns mit Noten (Pfoten - siehe rechte Sidebar) bewertet, die nur unsere eigenen Meinungen wiederspiegeln.

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Sonntag, 21. Dezember 2014

[Rezension] Cleveland Amory - Die Katze, die zur Weihnacht kam

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Eckdaten:
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 8 (20. Oktober 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 359616396X
ISBN-13: 978-3596163960
Originaltitel: The Cat Who Came for Christmas
Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 1,7 x 21,7 cm

Inhalt gem. Fischer:
Weiß wie der Schnee, der draußen fällt, ist die kleine Katze, die am Weihnachtsabend erbärmlich maunzend vor Cleveland Amorys Haustür steht. Wahrlich eine schöne Bescherung! Denn zum einen gebärdet sich dieses Katzentier höchst unabhängig und behauptet - einmal sattgefressen - mit Arroganz und Grazie seine Selbständigkeit. Zum anderen ist sein Herr, den es sich selbstbewusst ausgesucht hat, im Grunde seines Herzens ein »Hundemensch«. Doch das kleine Fellbündel verändert sein Leben vollständig ...
In diesem hinreißenden Buch erzählt der Autor von persönlichen Erlebnissen mit seinem eigenwilligen Hausgenossen und berichtet auch allerlei Wissenswertes und Interessantes für jeden Katzenfreund.

Zum Buch:
Cleveland Amory kann man eigentlich als Hundemensch bezeichnen. Katzen sind nicht ganz so sein Ding.
Er ist Tierschützer und unterstützt die Arbeit des Tierschutz-Fonds.
So kam es, dass eine Mitarbeiterin dieses Vereins Heiligabend vor seiner Tür stand und seine Mithilfe forderte.
Sie wollte eine Katze fangen, die sie schon länger beobachtete und versuchte, mit Leckerlis einzufangen. Bisher ohne Erfolg, so dass sie sich jetzt Hilfe holen wollte.
Es gelingt ihnen tatsächlich, das kleine graue, abgemagerte und nasse Kätzchen zu fangen. Cleveland hält sie unter seinem Mantel warm und nimmt sie mit nach Hause. Als er schon am kommenden Tag einen Anruf bekommt, dass es eine Interessentei für die Katze gibt, versucht er, es locker zu sehen.
Er reinigt die Katze und plötzlich steht vor ihm ein wunderschöner weißer Kater, der sich versteckt, als die Interessentin ihn holen wollte.
Nachdem nun auch Cleveland sein Herz bereits an den Kater verloren hatte, redet er der Dame den Kater aus und dieser weiß das gut auszunutzen.

Die beiden gehen eine Gemeinschaft ein. 
Der Autor Cleveland Amory erzählt in diesem Buch seine Erlebnisse, die er mit Eisbär, so der Name des Katers, erlebt.

Er lässt den Leser teilhaben an einer Flugreise, die Eisbär mitmachen wollte, weil sich sein Personal nicht von ihm trennen wollte, von seinen Eigenheiten, wenn gebadet wird, seinen Fütterungszeiten und vielem mehr.
Als Katzenbesitzer findet man beim Lesen viele Erlebnisse, die man selbst auch mit Katzen erlebt hat. 

Das Buch ist mit wunderschönen Zeichnungen ausgestattet, die als Hauptmotiv natürlich Eisbär in verschiedenen Situationen zeigen.

Es machte mir Spaß, das Buch zu lesen und die kleinen Eigenarten des Katers kennenzulernen. Es zeigt eine Gemeinschaft, aus der beide profitieren und die Liebe der beiden zueinander.

Ein sehr schönes Katzenbuch, das nicht nur zur Weihnachtszeit lesenswert ist.


Bewertung:


Zum Autor:
(übernommen vom Fischerverlag)
Cleveland Amory, Jahrgang 1917, gilt als Amerikas "Tierschützer Nr. 1". Er ist Gründer und Präsident des amerikanischen "Fund For Animals" (200 West 57th Street, New York) und hat sich mit vielen spektakulären Rettungsaktionen (Seehunde, Wale, Wildpferde, Büffel) einen Namen gemacht. Von Haus aus Sozialhistoriker, schrieb Amory eine Reihe bekannter Sachbücher, und er ist Autor vieler Fernsehsendungen und Zeitschriftenartikel.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Neuzugänge] der 51. KW 2014

Neue Woche, neue Bücher und in dieser Woche ist wieder ein äußerst seltenes Ereignis eingetreten - Kerry hat mehr neuen Büchern Asyl gewährt, als Kleeblatt, aber seht selbst.

Kerrys Neuzugänge:



Kleeblatts Neuzugang:

Samstag, 20. Dezember 2014

[Rezension] Gisa Klönne - Die Wahrscheinlichkeit des Glücks



Leseprobe




Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Pendo; Auflage: 2 (15. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866123744
ISBN-13: 978-3866123748
Größe und/oder Gewicht: 15,1 x 4,2 x 22,1 cm

Inhalt gem. Pendo:
Frieda Telling ist solide verheiratet, Mutter einer erwachsenen Tochter und mit 49 Jahren auf dem Höhepunkt ihrer Karriere als Astronomin. Ihre Leidenschaft gilt der Suche nach einer zweiten Erde. Doch am Tag der Verlobung ihrer Tochter ändert sich alles, denn Aline läuft vor ein Auto und fällt ins Koma. Offenbar hat das Geschenk von Friedas Mutter Aline völlig verstört: ein zerrissenes rotes Halstuch. Kann ein Stück Stoff so viel Macht haben? Gab es eine geheime Liebe im Leben von Friedas Mutter? Friedas Suche nach der anderen Hälfte des Halstuchs und seinem Besitzer führt sie in die Vergangenheit und schließlich nach Siebenbürgen. Doch die Spur verliert sich im Jahr 1948 in einem sowjetischen Gefangenenlager. Und der Mann, der Frieda helfen kann, berührt sie viel mehr, als ihr lieb ist.

Zum Buch:
Im gesamten Weltall muss es mindestens noch einen Planeten geben, der der Erde ähnelt. Frieda Telling, Astrophysikerin, hat sich als erklärtes Ziel gesetzt, diese zu finden. Sie lebt für ihre Arbeit. Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist leicht gespannt, fällt aber nicht mehr ins Gewicht, da diese inzwischen dement ist. Aber auch zu ihrer Tochter Aline hat sie kein so inniges Verhältnis, wie man es gern denken möchte. 
Aline hat ihre Eltern eingeladen, zur Premiere eines neues Ballettstückes zu kommen, wo sie mit ihrem Freund die Hauptfiguren tanzen werden. Im Anschluss will sie sich mit ihm verloben.
Doch dazu kommt es nicht mehr, denn als Frieda ihr ein Geschenk ihrer Großmutter mitbringt, springt Aline verstört auf und läuft vor ein Auto.
Schwer verletzt fällt sie ins Koma.
In dem Geschenk befand sich die Hälfte eines rotes Tuches, dessen Geschichte Aline von ihrer Großmutter kannte.
Frieda, die völlig ahnungslos ist, macht sich auf die Suche nach der Geschichte, weil sie das Gefühl hat, nur dadurch zu Aline vordringen zu können...

Während ihrer Suche nach der Wahrheit trifft Frieda auf Arno, einem Autor. Dessen Vater war gerade gestorben und wartet in einer Urne auf seine Überführung nach Siebenbürgen, wie es sein letzter Wunsch gewesen ist. Arno hält nicht viel von der Idee, so dass er sich nicht überwinden kann, zurück in sein Heimatland zu gehen und seinen Vater zu beerdigen.
Es taucht ein Foto auf, auf dem Arnos Vater gemeinsam mit Friedas Mutter zu sehen ist.
Frieda muss erkennen, dass sie vieles über ihre Mutter nicht wusste, dass diese bewusst einige Puzzles ihres Lebens nie angesprochen hat.
Alles führt zurück nach Siebenbürgen, so dass sie sich gemeinsam mit Arno doch auf die Reise dorthin begibt. Sie hoffen, von Arnos Schwester, die wieder zurückgezogen war, Informationen zu erhalten.

Alles scheint in Siebenbürgen begonnen zu haben, und die Internierung im KZ Sachsenhausen, wo Friedas Mutter und Arnos Vater eine Zeit nach dem Zusammenbruch des Hitlerreiches verbrachten, bleibt lange Zeit im Dunkeln.

Frieda muss feststellen, dass es nicht nur Geheimnisse im Leben ihrer Mutter gibt, sondern dass auch sie belogen wurde, von Menschen, denen sie vertraute.

Ein Buch, das die Gegenwart mit der Vergangenheit miteinander verbindet. Ein Stück deutscher Geschichte wird belichtet und dem Leser nahe gebracht. Für mich traten Fakten zutage, die mir nicht bewusst waren.

Während Frieda versucht, das Rätsel um das rote Tuch zu lösen, treten neue auf, die vieles von dem, was ihr bekannt und vertraut war, auf den Kopf stellt. Die Gelegenheit, ihre Mutter zu fragen, ist wegen der fortschreitenden Demenz nicht mehr möglich. 

Es ist nicht nur ein Gang in die Vergangenheit, sondern auch ein Gang zur Wahrnehmung ihrer eigenen Probleme, auch ihres Verhältnisses zu ihrer Tochter.
Frieda ist jetzt nicht die Protagonistin, die Herzenswärme ausstrahlt oder die einem schlagartig sympathisch ist. Ganz im Gegenteil. Sie strahlte auf mich eine Gleichgültigkeit ihrer Tochter gegenüber aus, die erst durch den Unfall Risse bekam, die sie auf das Wesentliche zurückkatapultierte.

Ein wenig konstruiert fand ich den Auslöser für den Unfall von Aline. Das kommt mir persönlich nicht wirklich glaubhaft rüber. 
Sehr gut recherchiert scheint mir aber das Leben in Siebenbürgen sowohl heute wie zur damaligen Zeit wie auch die Zustände im Lager Sachsenhausen.

Ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt.


Bewertung:  




Zur Autorin:
(Text übernommen von Pendo)
Gisa Klönne, geboren 1964, ist die Autorin von fünf erfolgreichen Kriminalromanen um die Kommissarin Judith Krieger. 2013 legte die unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnete Autorin mit »Das Lied der Stare nach dem Frost« erstmals einen Familienroman vor. Gisa Klönnes Romane sind Bestseller und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Köln.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag




bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Matthew Quick - Die Sache mit dem Glück





Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: Kindler (19. Dezember 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3463400847
ISBN-13: 978-3463400846
Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 3 x 21,1 cm

Inhalt gem. Kindler:
Bartholomew hat immer bei seiner Mutter gelebt. Als sie stirbt, muss er plötzlich allein zurechtkommen. Aber das sagt sich so leicht. Bartholomew ist 39. Beim Aufräumen ihres Schlafzimmers findet er einen Brief von Richard Gere wieder. Darin ruft der Hollywoodstar zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking auf, wegen Tibet. Der Brief muss Mom viel bedeutet haben, sonst hätte sie ihn nicht in ihrer Unterwäscheschublade aufbewahrt. Nun versteht Bartholomew auch, warum sie ihn in ihren letzten Tagen, als sie schon sehr durcheinander war, immer nur «Richard» genannt hat. Er beschließt, dem Schauspieler Briefe zu schreiben. Über Moms Theorie vom Glück, über Außerirdische, Buddhismus und die Liebe zu Katzen. Und über die junge Bibliothekarin, die er schon seit Jahren einmal ansprechen möchte. Bis jetzt hat Richard Gere noch nicht geantwortet, aber Bartholomew ist sicher, er wird ihm bei seinem Neuanfang helfen.

Zum Buch:
Bartholomew ist fast 40 Jahre alt und lebt noch bei seiner Mutter. Er liebt sie über alles, so dass er auch nie das Bedürfnis verspürte, eine eigene Familie zu gründen. Als sie stirbt, steht er plötzlich allein da. Father McNamee nimmt sich seiner an. Dieser war auch schon zu Mutters Lebzeiten mit einer der wenigen Kontakte, die sie hielten. Er war auch immer zur Stelle, wenn Hilfe nötig gewesen ist. Er vermittelt Bartholomew Wendy, eine Studentin, die ihm bei der Trauerbewältigung behilflich sein soll.
Kurz darauf zieht Father McNamee zu ihm ins Haus, da er von alle seinen Ämtern enthoben wurde und nur noch an der Flasche hängt.
In seiner Verzweiflung und in Erinnerung an seine Mutter schreibt er Briefe an Richard Gere, in der Hoffnung, dass dieser ihm helfen und beistehen möge ...

Eine eigenartigere Konstellation von Menschen, die ein gemeinsames Ziel haben, kann man sich schwer vorstellen.
Bartholomew lernt bei einer Gruppensitzung zur Trauerbewältigung Max kennen, der in etwa dem selben Alter ist wie er selbst. Dieser versucht, über den Tod seiner Katze hinwegzukommen. Max ist der Bruder von Elizabeth, der Bibliothekarin, die Bartholomew schon seit Jahren immer wieder in der Bibliothek antrifft, aber sich nie traut, anzusprechen. Der vierte im Bunde ist Father McNamee, der sich mit den Dreien auf den Weg nach Kanada macht.

Durch die Briefe an Richard Gere erfährt der Leser vom Leben Bartholomews. Er vertraut ihm seine Ängste und Sorgen an. Er berichtet ihm, wie er sich gerade fühlt, warum er was gemacht hat. In diesen ist er schonungslos ehrlich, auch wenn er in der Realität Notlügen gebraucht hat. 

Zu Beginn des Buches hatte ich das Gefühl, es mit einem Deppen zu tun zu haben, aber die Briefe belehrten mich eines besseren. Auch wenn er anfänglich naiv wirkte, ist Bartholomew doch hintergründig und feinsinnig. Er zeigt Feingefühl und versucht, aus allem das Positive zu sehen.
Seine Mutter vertrat immer die Meinung, dass alles seine 2 Seiten hätte. Wenn es ihnen jetzt gerade schlecht geht, gibt es irgendwo jemanden, dem es dafür gut geht. So hat sie auch Bartholomew erzogen, nie nur das Schlechte zu sehen, sondern nach dem Positiven Ausschau zu halten.

Bartholomew hat ganz bescheidene Ziele nach dem Tod seiner Mutter. Einer ist, dass er mit einem Gleichaltrigen an einer Bar sitzen möchte und etwas trinken. Ein fast alltäglicher Wunsch, aber für Bartholomew nicht ganz einfach zu bewerkstelligen, denn wo jemanden kennenlernen, wenn er nur für sich und Mutter da war.
Aber alles, was geschieht, hat seinen Sinn, vielleicht musste ja seine Mutter sterben, damit er seinem Ziel nahe kommt.

Bartholomew ist ein ausgesprochen sympathischer Protagonist, der sich als wahrer Freund erweisen wird. Mitfühlend, freundschaftlich und ehrlich trifft er auf ihm bislang unbekannte Menschen und wird deren Freund. 

Ich brauchte eine Weile, bis ich mich in das Buch eingelesen habe. Die Sache mit den Briefen an Richard Gere hat mich ein wenig verwirrt, aber sie machten Sinn. 
Viel erfährt der Leser auch direkt über Richard Gere, seinem Leben als Buddist und seiner Freundschaft mit dem Dalai Lama. Bartholomew spricht viele Ereignisse das Schauspielers in seinen Briefen an, so dass man das Gefühl hat, man würde nicht nur die Protagonisten des Buches besser kennenlernen, sondern auch den Schauspieler Richard Gere.

Auch wenn ich meine Zeit mit dem Buch anfänglich brauchte, hat es mich in seinen Bann gezogen. Leider blieben die ein oder andere Frage unbeantwortet, die sich mir während des Lesens stellte.
Es ist ein Buch über Freundschaft und der Suche nach dem Glück. Ob sie es gefunden haben, das müsst ihr allein herausfinden.       

Bewertung:  





Zum Autor:
(übernommen von Rowohlt)
Matthew Quick wurde 1973 in Oaklyn, New Jersey geboren. Er studierte Anglistik, arbeitete als Englischlehrer, schmiss seinen Job und reiste anschließend lange durch Südamerika und Afrika. Die Verfilmung seines Debüts „Silver Linings“ gewann einen Golden Globe und den Oscar für die beste weibliche Hauptdarstellerin. Auch die Filmrechte an seinem neuen Roman „Die Sache mit dem Glück“ wurden bereits verkauft. Matthew Quick lebt mit seiner Frau in Holden, Massachusetts.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Freitag, 19. Dezember 2014

[Rezension] Angelika Kirchmaier - Schnelle Kekse



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: Pichler (24. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3854316836
ISBN-13: 978-3854316831
Größe und/oder Gewicht: 19,5 x 2,2 x 25,1 cm

Inhalt gem. Pichler-Verlag:
Ob zur Weihnachtszeit, als traditionelles Hochzeitsgebäck oder in der Büroschublade. Kekse erfreuen sich höchster Beliebtheit. Wäre die Zubereitung nicht so aufwendig und der süße Genuss nicht so hüftgoldig ...
Dieses Buch bietet die Lösung: Bei allen Rezepten wird die von Angelika Kirchmaier kreierte „Gabeltechnik“ angewendet. Das heißt, man gibt die Zutaten der Reihe nach in eine Schüssel, rührt mit einer Gabel um und fertig ist der Teig. So lässt sich an einem Abend problemlos auch von Ungeübten ein Keksteller füllen.
Die Kekse sind nicht nur in Windeseile gebacken, sondern sind auch noch gesund, ohne „gesund“ zu schmecken. Auch mit geringen Mengen an Fett und Zucker bieten sie das volle Geschmackserlebnis. Ideal für ernährungsbewusste Genießerinnen und Genießer!
Mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Abbildungen zu jedem Rezept.

Zum Buch:
Kekse gehen immer und schmecken auch außerhalb der Advents- und Weihnachtszeit. Wenn sie dann auch noch schnell gehen, sind das genau die Art Kekse, die ich bevorzuge.
Mit diesem Buch hat man nun ein Werk in der Hand, das alles vereint, schnelle und schmackhafte Kekse für jede Jahreszeit.

Unterteilt wurde das Buch in folgende Rubriken:
- Vorwort
- Einleitung mit wichtigen Tipps
- Löffelkekse
- Knuspis
- Streuselkekse
- Kekse in Form gebracht
- Kunterbuntes
- Anhang mit Pannenhilfe, Tipps und Nährwertangaben

Die Einleitung ist großzügig mit Informationen bestückt, beginnend mit einer Auswahl von hilfreichen Backutensilien. Es folgen Tipps zur Backtemperatur, der Backzeit und dem Dekorieren wie auch zur Aufbewahrung und der Resteverwertung. Welche Reste eigentlich?
Zu jedem Keksthema gibt es noch allgemeine Hinweise zur Aufbewahrung und allgemein gehaltene Tipps wie z.B. den Knuspis.
Die Rezepte sind aufgegliedert in Teig (die jeweiligen Zutaten), Zubereitung, Dekotipps und der möglichen Stückzahl des Rezeptes.
Auch wenn ich die Mengen bei jedem Rezept doppelt angesetzt haben, bin ich bei nicht einem Rezept auf die Anzahl gekommen. Die Vorgaben müssen mit Ministückchen angedacht gewesen sein.

Sehr positiv aufgefallen ist mir, dass sich die Zutaten ausschließlich aus Vollkornmehl zusammensetzte, Weizen- bzw. Dinkelvollkornmehl. Da es in meinem Haushalt so gut wie kein Weizenmehl mehr gibt und ich eh alles mit Dinkelmehl ersetze, kamen mir diese Vorgaben gerade recht.
Auch das sonst übliche Backpulver wurde durch Backsteinpulver ersetzt.

Die Autorin ist Diätologin und Gesundheitswissenschafterin, was den Vorteil hat, dass sie dieses auch in ihren Rezepten umgesetzt hat. Die Rezepte bestehen aus wenig Fett, das sich dann natürlich auch nicht an den Hüften festsetzen kann.
Auch fehlt nicht das Glossar Österreich - Deutschland, welches ich in dem Buch jedoch nicht vermisst hätte. 

Aus der Vielfalt der vorgestellten Kekse ist es definitiv nicht leicht, die richtige Auswahl zu treffen. Schon beim durchblättern des Buches hat man das Gefühl, man möchte sie alle machen. Die Fotos, die jedes Rezept begleitet, machen Appetit, was sicherlich auch beabsichtigt ist.

Ein Buch mit Keksrezepten, das nicht nur gut anzusehen ist, sondern dass es sich auch lohnt, umzusetzen.
Ich empfehle es sehr gern weiter und das nicht nur für die Winterzeit.

Hier noch ein kleiner Blick auf mein zusammengerührtes, aber bedenkt bitte, ich bin kein Fotograf :-)

 Beschwipste Gipfel (Rezept Seite 55)
 Öl-Schoko-Cookies (Rezept Seite 80)
 Mamas einfache Lebkuchenbusserl (Rezept Seite 90)
Mandel-Zimt-Knusperle (Rezept Seite 112) 
 Schokostreusis (Rezept Seite 132)
 Stoffl-Bussis (Rezept Seite 42)
Knusprige Schokis (Rezept Seite 118)














Bewertung:


Zur Autorin:
(übernommen von Pichler-Verlag)
Angelika Kirchmaier, geboren 1972, ist Diaetologin, Gesundheitswissenschafterin, ausgebildete Köchin und Touristikkauffrau sowie Autorin mehrerer Bücher zur gesunden Ernährung. Sie betreibt eine ernährungstherapeutische Praxis und gibt ihr Wissen an Fachhochschulen und in Workshops weiter. Angelika Kirchmaier ist durch die wöchentlichen Ernährungs- und Kochtipps auf ORF Radio Tirol einem breitem Publikum bekannt. Bei Styriabooks erschienen: „Teige. Das 1x1 der Zubereitung“ und „Gugelhupf. Einfache Rezepte für den Alltag“ (beide 2012). www. angelika-kirchmaier.at

Von Angelika Kirchmaier wurden gelesen und rezensiert:


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim

bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 18. Dezember 2014

[TTT] - Top Ten Thursday #187

Auch in dieser Woche mache ich wieder beim Top Ten Thursday, organisiert von Steffis Bücher Bloggeria, mit.
 
http://buecher-bloggeria.blogspot.de/


Diese Woche lautet das Thema:

"10 Reihen, die beendet oder auf den neuesten Stand gelesen sind"
 


Yeah, das ist ein Thema für mich, ich bin doch ein bekennender Reihenjunkie ^^
 
 
So, das war´s auch schon wieder. Ich habe versucht eine bunte Mischung aus bekannten und weniger bekannten Reihen zusammen zu stellen, wobei ich versucht habe, Bestseller-Reihen zu vermeiden. Mal schauen, ob ich trotzdem mit jemandem was gemeinsam habe.
 

Ich wünsche euch eine schöne Restwoche

Liebe Grüße

Kerry

Mittwoch, 17. Dezember 2014

[Rezension] Thomas Letocha - Oma Else 02: Oma Else startet durch




Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (15. Dezember 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442481104
ISBN-13: 978-3442481101
Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 2 x 18,8 cm

Inhalt gem. Goldmann:
Zusammen mit ihrem guten Freund Mario genießt Oma Else ihr Leben am Mittelmeer. Doch dann kehrt Mario nach Deutschland zurück, und damit ist das Dolce Vita vorbei. Als Mario sein Hab und Gut von seinem Freund Hardy abholen lässt, kommt Else ins Grübeln: Was soll sie allein in der Fremde? Also packt sie ihre Sachen und steigt zu Hardy in den alten VW-Bus. So beginnt eine turbulente Reise vom Mittelmeer über die Alpen in den Norden Deutschlands. Und nicht nur wegen Hardys rasantem Fahrstil kommt wieder Schwung in Elses Leben ...

Zum Buch:
Oma Else hat sich mit Mario im Süden eingerichtet. Es gefällt ihnen gut, sie bewohnen gemeinsam ein Haus und kommen beide gut miteinander aus.
Eines Tages kündigt ihr Mario an, dass er nach Hause muss, kurzfristig, er würde wiederkommen.
Kaum ist er weg, erhält Oma Else auch kein Lebenszeichen mehr von ihm. Kein Anruf, keine Antwort auf ihre SMS oder ihre Nachrichten auf der Mailbox. Irgendetwas ist dort im Argen, denkt sich Oma Else.
Da findet sie eines Tages in ihrem Häuschen einen Mann vor, der behauptet, von Mario geschickt worden zu sein. Er hatte die Aufgabe, ein paar Sachen abzuholen, aber genaueres wüsste er auch nicht. 
Dieser Mann heißt Hans, aber da Oma Else sich keine Namen mehr merken kann, bekommen die Leute eigene Namen. Aus Hans wird Hardy, nach einem Schauspieler, dessen Nachnamen sie auch nicht mehr weiß.

Letztendlich macht sich Oma Else gemeinsam mit Hardy auf den Weg, da sie nicht allein in dem Haus bleiben will. Die Fahrt ist lang und da kann schon so das ein oder andere passieren ...

Oma Else ist immer noch rüstig, obwohl sie bereits über 80 Jahre alt ist. Viele Dinge gehen etwas langsamer, schließlich muss man sich mit seinem nicht mehr ganz jugendlichen Körper arrangieren. Die neue Hüfte mag keine schnellen und heftigen Bewegungen wie auch das gesamte Knochengerüst nicht mehr. Aber sie kommt klar und ist immer noch gut beieinander.
So scheut sie sich auch nicht, mit Hardy auf große Fahrt zu gehen. Selbst Trampen ist auf der Fahrt mit inbegriffen, denn man klaut ihnen ihren fahrbaren Untersatz.
Aber Oma Else scheint unverwüstlich zu sein, obwohl sie sich des öfteren in ausgesprochen peinliche und skurrile Situationen bringt.

Auch dieses Buch beginnt, wie schon Teil 1, mit einer scheinbar ausweglosen Situation, in die sich Oma Else manövriert hatte.
Von dort aus rückblickend wird die Geschichte erzählt, wie Oma Else es geschafft hat, in diese zu geraten.

Leider hat mich dieser Teil nicht mehr so überzeugt, wie der Vorgängerband. Rückblickend muss ich sagen, dass die eigentliche Geschichte aus meiner Sicht in ein Kapitel gepasst hätte. Die anderen Seiten des ca. 190 Seiten langen Buches wurden gefüllt mit Oma Elses Erinnerungen, Überlegungen und Meinungen. Ich will nicht sagen, dass es langweilig war, aber es passierte nicht genug, um mich bei der Stange zu halten. Ich habe für diese paar Seiten länger zu lesen gebraucht, als für ein Buch mit 500 Seiten. Schade, denn ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut.

Obwohl Oma Else noch immer eine sympathische Protagonistin ist und das Herz am rechten Fleck hat, konnte sie mich dieses Mal leider nicht als glückliche Leserin zurücklassen.


Reiheninfo:
Oma Else 01: Oma Else kann's nicht lassen
Oma Else 02: Oma Else startet durch

Bewertung:

Zum Autor:
(Text übernommen vom Goldmann-Verlag)
Thomas Letocha studierte Jazzklavier und Komposition sowie Medientechnik. Als Autor und Regisseur realisierte er zahlreiche Fernsehportraits und Dokumentationen und arbeitete als Producer und Realisator von Werbe- und Industriefilmen. Seit 20 Jahren arbeitet er als Drehbuchautor, immer in Zusammenarbeit mit Andreas Föhr. Über 200 Drehbücher sind für das deutsche Fernsehen verfilmt worden.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Von Thomas Letocha wurden gelesen und rezensiert:



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